Content
Beim Training in Argentinien zog sich die Österreicherin rechts einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und auch das linke Bein wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bezau – Nach einem Jahrzehnt im Ski-Weltcup beginnt für Elisabeth Kappaurer ein völlig neues Kapitel. Die 30-jährige Vorarlbergerin hat Ende Juni 2025 ihr sofortiges Karriereende verkündet und startet nun als Elementarpädagogin in die berufliche Zukunft. Die jahrelangen Verletzungen haben der Technik-Spezialistin die Entscheidung abgerungen. Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin. Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben.
ÖSV-Läuferin Kappaurer erneut schwer verletzt
- Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben.
- Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, „auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“.
- Oktober, bei dem ich mir eine Knorpelfraktur im linken Knie zugezogen hatte, wurde der Knorpel ausgeputzt und geglättet“, erklärt die Bezauerin.
Mir war immer klar, dass ich erst dann entscheiden kann, ob ich weitermache oder nicht, wenn ich meinen Bewegungsradius wieder zurückhabe und wieder schmerzfrei bin.“Das ist seit der letzten fälligen Operation vor einigen Wochen der Fall. Seither ist alles gut, spätestens seither ist klar für Kappaurer, dass sie es zumindest noch mal probieren will. In den vergangenen Wochen war der Alltag der Vorarlbergerin von Unsicherheiten geprägt. elisabeth-kappaurer „In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde.
Verletzungspech beendete Weltcup-Träume
Im Skisport kommen technische Komponenten zum Tragen und die kann man mit keinem Pulver oder Medikament beeinflussen. Natürlich wird man als Leistungssportler nicht zuletzt durch die Dopingkontrollen damit konfrontiert. Es war noch nie ein Problem und das wird hoffentlich immer so bleiben. Wir sind zwar Einzelsportler, aber meiner Meinung nach kann man nur als Team weiterkommen und bestehen.
Lang ist’s her… nicht nur seit meinem letzten Eintrag hier, sondern auch seit meinem letzten Rennen. Eine halbe Ewigkeit und ich könnte nicht glücklicher sein, euch mitzuteilen, dass diese Zeit ein Ende hat. Im Oktober 2024 erlitt sie beim Training in Sölden eine Knorpelfraktur im linken Knie und kehrte im November in Killington (USA) bereits wieder zurück.
Sölden ist gesprächsbereit, beharrt aber auf Opening
Die 30-Jährige war seit 2017 Teil des österreichischen A-Kaders und ging vor allem in den Disziplinen Slalom und Riesentorlauf an den Start. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Sieg in der Super-Kombination. Nach einer von Verletzungen geplagten Zeit zieht die Vorarlbergerin nun einen Schlussstrich.
Super-G in Kitzbühel: Hundertstel-Krimi und weitere Facts
Im Jänner 2024 kehrte sie in den Weltcup zurück, im Oktober desselben Jahres zog sie sich beim Training in Sölden (wo sie 2015 auch ihr Weltcupdebüt gab) eine Knorpelfraktur zu. An frühere Leistungen (zehn Top-15-Platzierungen) konnte sie trotz des raschen Comebacks noch im November nicht mehr anschließen. In ihrer Karriere wurde die Vorarlbergerin mehrfach von schweren Verletzungen zurückgeworfen.
"Es fühlt sich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag gleichzeitig an", erklärt Kappaurer gegenüber der "Krone". Am Donnerstag zog sie in Sölden die ersten Schwünge nach ihrer langen Leidenszeit. "Es war der perfekte Tag und einfach nur voll cool. Es hat alles problemlos funktioniert", so Kappaurer. Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins sowie den linken Schienbeinkopfs lautete damals die niederschmetternde Diagnose.
Da diese nicht mehr gegeben war, blieb Kappaurer keine andere Wahl, als sich erneut operieren zu lassen. Trotz der Aussicht auf eine lange Rehabilitationsphase zeigt sich die Skirennläuferin erleichtert über ihre Entscheidung. Nachdem sich die 30-Jährige Anfang Oktober bei einem Trainingssturz in Sölden verletzt hat, musste sich die Technikspezialistin einer Operation unterziehen. Schon 2017 und 2018 gewann die Vorarlbergin den RTL im Rahmen der österreichischen Meisterschaften. Während meiner Zwangspause hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum an der Volksschule Bezau zu machen. Die Arbeit mit den Kindern hat mir enorm viel Freude gemacht.